Instrumente:    Perkussion -> Djembe, Darabuka, Cajon, Madga, Udus, Congas, Kleinperkussion

                         Sounds:    -> diverse Synthesizer, String Expander, MIDI-Keyboard, Software

                         Gitarre:     -> E-Gitarre mit diversen Effekten, akustische Gitarre


Musikstil:        ●  offen, Weltmusik, von allem etwas
                      ●   ich liebe auch spontane Sessions, bei denen ein Dialog zwischen Musikern
                           unterschiedlicher musikalischer Herkunft entsteht
                      ●   ich bevorzuge es, eigene Musik zu kreieren, statt Bekanntes zu covern
                      ●   Musik, die auf dem Hören dessen basiert, was die Mitmusiker zum Ganzen beisteuern
                      ●   Musik, bei der das musikalische Ergebnis im Vordergrund steht und nicht Einzeltrips
                      ●   Musik, die mit Klangfarben, Rhythmik, Höhen und Tiefen, sowie Dynamik arbeitet
                      ●   Musik, die aus der Stille und aus dem Moment heraus entsteht
                      ●   Musik, die kreativ Neues schafft und bereichert

                      ●   Meine Welt ist die Welt der Klänge und Sounds.

                      ●   Durch die Erweiterung meines instrumentellen Spektrums in Richtung Keyboards und
                           Gitarren ist mir immer mehr klar geworden, daß die Schwerpunkte bei meiner Art zu
                           Trommeln, ich bin ja in erster Linie Perkussionist, eigentlich schon immer die sich
                           immer wieder ändernden Klangfarben sind, die ich mittels meiner speziellen
                           Spieltechnik erzeuge. Aus diesem Grund hat sich mein Spiel in der Vergangenheit völlig
                           weg von traditionellen Rhythmen , wie z.B. Latin oder Afro, hin zu einem
                           eigenständigen Stil entwickelt, der mehr magische Elemente enthält und sehr viel mit
                           Dynamik-, Lautstärkeunterschieden und wechselnden Betonungen arbeitet (siehe auch
                           Unterseite "Unterricht").

                      ●   Eine Trommel schlägt man nicht, man spielt sie - man entlockt ihr all die verborgenen
                           Klänge die man nur entdeckt, wenn "Raum" entsteht - wenn man zuhören kann.

Vita

Geboren am 14.7.1952 in Ettlingen und aufgewachsen in Neuenbürg im Kreis Calw, kam ich schließlich im
Jahr 1976 nach Karlsruhe und fühle mich hier heimisch.

Mein ganzes Leben hat mich die Musik begleitet, getröstet, fasziniert und vieles mehr. In jugendlichen Jahren fing ich mit dem Gitarrespielen an, bekam kurze Zeit Gitarrenunterricht, was mir jedoch keinen Spaß machte, da meine Lehrerin mich immer nur alte Volkslieder spielen ließ, mich aber die damalige "moderne" Musik (Beatles, Jimi Hendrix, Pink Floyd, usw.) viel mehr interessierte. So hing ich den Gitarrenunterricht bald wieder an den Nagel und brachte mir das Gitarrespielen selbst bei.

1974 gründete ich mit meinem Jugendfreund Martin Hohwalther das Gitarrenduo Siddharta. In der Zeit von 1974 bis 1976 hatten wir verschiedene Auftritte im Pforzheimer Raum.

Später trommelte ich auch auf allem möglichen herum, was schließlich nach meinem Umzug nach Karlsruhe nach 1976 dazu führte, mir ein Schlagzeug zuzulegen und mir das Spielen ebenfalls autodidaktisch beizubringen.

Schließlich gründete ich ca. 1977/78 mit Freunden die damalige Jazz Rock - Formation Pan Tau, mit der ich Auftritte im Karlsruher Raum realisierte.

Darauf folgte eine ca. 20-jährige Abstinenz von musikalischen Aktivitäten. Hauptsächlich waren es berufliche Gründe und andere Hobbies, weshalb ich solch einen Abstand zur Musik bekam.

Aus heutiger Sicht war das jedoch meiner Meinung nach ein Segen, da mich dies von der bisherigen Art zu spielen (immer mehr, immer schneller, usw. - also in erster Linie das EGO befriedigend) wegbrachte.

Schließlich fiel mir im Sommer 2000 auf einem Sommerfest am Lagerfeuer eine Djembe in die Hand und damit war es passiert. Ich kam nicht mehr davon los und schließlich hatte ich wieder (das Schlagzeug hatte ich damals verkauft) ein umfangreiches Perkussionset zur Verfügung. Nach zahllosen Sessions ging es dann relativ schnell, eine Session mit meinem damaligen Nachbar Holger Ebeling führte zur Gründung des Duos Piano meets Perkussion.

Es folgten diverse kleinere Auftritte, dann kamen Livevertonungen von Stummfilmen dazu, die ich teilweise mit Holger Ebeling als Duo, dann mit anderen Musikern durchführte, es bildete sich in der Folgezeit ein Ensemble für die Stummfilmvertonungen heraus. Dazwischen gab es diverse Projekte mit anderen Musikern. Schließlich formierte sich nach personellen Umbesetzungen 2004 das in Karlsruhe inzwischen renommierte  Karlsruher Improvisationsensemble (KIE) in der 5-er Besetzung.

2009 machte das KIE nach dem Ausscheiden von Ilmar Klahn zuerst als 4-köpfiges Ensemble, nach dem Ausscheiden von Joachim Klaassen als Trio weiter, bis schließlich 2011 auch Holger Ebeling sich neuen Aufgaben zuwandte. Nachdem wir mit Matthias Vogt wieder einen Ersatz für unser damaliges Ensemble-Mitglied Holger Ebeling gefunden hatten, führte ich das Ensemble nun in der aktuellen Besetzung weiter.

Seit 2000 ist somit ein Teil meines Schaffens, die immer wieder neue Form von Stummfilm-Livevertonungen.

Im Herbst 2005 lernte ich schließlich bei einem Rockshop-Besuch, bei dem ich mit durch den Kauf meines ersten Synthesizers den neuen Bereich Sounds zu erschließen begann, den Musiker Andi Rüschner, einen Didgeridoo-Spieler, kennen. Ich hatte in der Vergangenheit schon einmal den Versuch gemacht mit einem Spieler dieses Instruments zu musizieren, was mich allerdings nicht besonders animiert hatte. Trotzdem hat mich dieses Instrument immer wieder fasziniert.

Einige Sessions mit Andi zeigten mir bald, daß hier ein ganz anderes Potential vorlag, mir wurde allerdings auch klar, daß die reine Kombination Didgeridoo und Perkussion nicht ausreichen würde für ein abwechslung-reiches abendfüllendes Programm. Die dritte Stütze fand sich schließlich in dem Bereich Sounds, den ich mir gerade mit meinen Synthesizern zu erschließen begonnen hatte. so enstanden bald die ersten Stücke für ein in der Folge wachsendes Liveprogramm.

Die Anforderung, dieses Instrument in eine Musik mit einem ganz eigenständigen Charakter zu integrieren, es nicht nur als kurzen Effekt zu benutzen, sondern als tragendes gleichberechtigtes Element, stellte sich bald als eine nicht leicht zu bewerkstelligende Herausforderung heraus, was aber gerade den besonderen Reiz ausmachte.

So entstand Anfang 2006 das Duo Shamandoo, welches sein Premierenkonzert am 3.6.2006 absolvierte.

Bedingt durch andere Projekte liegt dieses Projekt leider zur Zeit in Wartestellung.

Im Jahr 2009 entstanden die beiden neuen Musikformationen DIJAZZ und Mystic Sound Colours.

DIJAZZ - eine Formation mit Besetzung Perkussion, Sounds, Didgeridoo und Schlagzeug, kombiniert die archaischen Klänge des Didgeridoo mit modernen Sounds und groovenden Rhythmen aus Jazz, Blues und Latin.

Mystic Sound Colours - dieses Duo-Projekt mit dem Gong-SpielerJoachim Klaassen (ehemals Mitglied der Urbesetzung des KIE) geht ganz andere Wege, hier entsteht eine magisch meditative Musik, geprägt von sphärischen Klängen, die aus der Stille entstehen und den Zuhörer in eine Welt entführern können, wo man den Alltagsstreß loslassen und wieder zu sich selbst kommen kann.

Im Dezember 2010 bahnte sich schließlich das Mitwirken bei dem Santana-Tributeprojekt Soumbouyaya, einem Wiedererstehen einer schon vor zig Jahren bestehenden Formation an, das in mehreren tollen Auftritten das Publikum zu begeistern wusste.

Nach einer Zwischenphase mit dem Projekt Tribal Phönix in 2012, wobei der Phönix jedoch nie abhob, ist die Urbesetzung von Shamandoo immer wieder mal aktiv zugange. Wir haben uns zeitweilig musikalisch verstärkt und arbeiten voraussichtlich ab 2016 in neuer Besetzung wieder an einem neuen Programm.

Das neueste Projekt, welches mich sehr inspiriert und mir viel Freude macht, ist die Zusammenarbeit mit dem Duo Gizheela in Vorbereitung diverser Konzertprojekte.